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  • Geschrieben von Andrea Paupy
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Jahresfeier 2017/18 - Made in Germany

Sehr geehrte Mitglieder, 

liebe Freunde und Gönner unseres Vereins,

zu unserer diesjährigen Jahresfeier am Samstag 27.01.2018 um 19.30 Uhr laden wir Sie herzlich in die Gemeindehalle Ölbronn ein.

Unser Blasorchester unter der Leitung von Andreas Kubatov hat ein kurzweiliges Programm passend zum Motto "MADE IN GERMANY" zusammengestellt. Unterstützt werden wir hierbei von den TSV-Showgirls (Leitung Heike Breit), die gewiss einige Herzen höher schlagen lassen. 

Selbstverständlich wird auch wieder unsere beliebte Tombola durchgeführt und langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt. Im Anschluss an das offizielle Programm dürfen Sie gerne das Tanzbein schwingen.

Aus Keller und Küche werden wir Ihnen auch nur das Beste servieren. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Vereinsleitung MV Ölbronn e. V.

 

 

  • Geschrieben von py
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Ausflug nach Schwaz

 

Pünktlich um 13.30 Uhr traten wir am vergangenen Freitag unsere Fahrt nach Tirol an. Natürlich gab es noch kurz vor dem Treffpunkt um 13.00 Uhr einige Turbulenzen bezüglich der Montur, mit welcher wir auftreten sollten. Denn aufgrund der nicht so hervorragenden Wettervorhersage wurde das Schwazer Dorffest kurzerhand abgesagt. Also folgte ein Rundruf und zu Hause hieß es dann: Koffer auf und Uniform raus. Schon etwas weniger Gepäck! Die Fahrt mit dem Doppeldecker Omnibus, der über 70 Personen Platz bot, war sehr angenehm und die Logenplätze am oberen Deck waren unter unseren Jüngsten sehr begehrt. Über die Autobahn ging es dann an Stuttgart, Ulm, Augsburg , München und Kufstein vorbei nach Schwaz. Pünktlich um 19.45 Uhr trafen wir dann in unserem Hotel „Vomperhof“ in Vomp, ein Nebenort von Schwaz, ein. Einmal die Zimmer bezogen blieb für die meisten nicht viel Zeit, denn wir wollten unseren Schwazer Knappenmusikern bei deren Serenadenkonzert im Innenhof des Rathauses von Schwaz, welches dort „Bezirkshauptmanschaft“ genannt wird, zuhören. Am nächsten Tag besuchten wir das Silberbergwerk von Schwaz. Eingepackt in grauen, wasserdichten Mänteln und mit einem Sicherheitshelm versehen fuhren wir  mit der Grubenbahn 800m in den Berg hinein. Dort ging es dann auf Erkundungstour zu  Fuß weiter. Wir konnten erfahren, dass im Schwazer Dolomit Fahlerz abgebaut wurde. Aus diesem wiederum wurde  Silber und Kupfer gewonnen, welches in die ganze Welt gelang.  Unsere zweite Besichtigungsstätte war die Burg „Freundsberg“, welche auf einem Hügel über Schwaz thront. Diese beherbergt neben einem Restaurant auch eine Kapelle und ein Museum. Der freundliche Museumsführer führte uns auf engen Treppen über drei Etagen durch die Burg und zeigte uns so manche Kuriosität. Unsere letzte Besichtigungsstätte an diesem Tag waren die Swarowski Kristallwelten im nahe gelegenen Wattens. Es handelt sich hierbei um das zweit meistbesuchte Museum Österreichs. 14 Stationen konnten dort durchlaufen werden, welche moderne als auch zeitlose Kunst mit Kristallen vereint zeigten. Geschmacksache – mochte da so mancher sagen, doch ein Besuch hat sich allemal gelohnt. Gegen 17 Uhr trafen wir dann im Hotel wieder ein.  Nach einer kurzen Erholungsphase ging es um 18.30 Uhr wieder mit unserem Bus nach Schwaz in den „Goldenen Löwen“, wo wir uns mit den Schwazer Knappenmusikern zu einem gemütlichen Abend verabredet hatten.  Schön war’s! Nach einer - für so manchen -  kurzen Nacht traten wir nach dem Frühstück die Heimreise an. Der Obmann der Knappenmusik Schwaz, (Al-)Fred Gabriel,  überreichte uns gemeinsam mit seiner Frau Bettina eine Tiroler Jause (Vesper) zur Stärkung für die Heimreise. Aber wir hatten da noch so einiges vor, bevor wir die Jause zu uns nehmen konnten. Der Busfahrer Fernando brachte uns zur Talstation der Dampf-Zahnradbahn nach Jenbach, welche uns dampfend und pfeifend in ca. 45 Minuten die ca. 7 km lange Bergstrecke hoch zum Achensee brachte. Der Achensee ist der größte Gebirgssee Tirols. Mehr als 350 kg Holzkohle und 3 m³ Wasser benötigt die Lokomotive für diese Strecke. Zuerst schob sie die zwei mit jeweils 55 Sitzplätzen bestückten Wagen hoch bis zur Station EBEN. Das uns stets begleitende Geräusch hörte sich ungefähr so an wie: „so schieb me doch, so schieb me doch…“, wie es unser Horst so schön nannte. In Eben tauschte die Lok die Stellung und wechselte nach vorn. Von da aus ging es dann auch eben zum See hin. An der Schiffsanlegestelle Seespitz angekommen wechselten wir von den Schienen auf das Wasser. Mit dem Schiff fuhren wir über den Achensee bis nach Scholastika, vorbei an einer wunderschönen, herrlichen Berglandschaft. In Scholastika angekommen verließen wir das Schiff und stiegen in unseren gemütlichen Bus ein. So, von nun an hieß es endgültig Abschied nehmen. Die Heimreise führte uns dieses Mal am Tegernsee vorbei, wo wir an einem für unseren Bus geeigneten Platz Rast machten, um dort die Jause einzunehmen. Gar nicht so einfach, solch einen Platz zu finden. Es gab da wohl viel schönere Orte und Plätzchen auf der Strecke, doch leider keiner, an dem unser Bus einfahren, halten oder wenden konnte. So mussten wir eben mit dem großen Parkplatz an einem Ortsende vorlieb nehmen. Die Heimreise verlief anschließend sehr still und leise, denn irgendwie hatte uns die Bergluft – so wollen wir es mal nennen – etwas zugesetzt. Mit dem Fernando  Express trafen wir  wohlbehalten gegen 19.30 Uhr in unserer Heimat Ölbronn wieder ein. Trotz des etwas sehr durchwachsenen Wetters war es doch ein sehr schöner und geselliger Ausflug, an den wir alle bestimmt noch lange denken werden. Zu guter Letzt geht an unsere Organisatoren – insbesondere an unseren „Flying Hirsch“ Uwe – ein herzliches Dankeschön für die gute Planung und Durchführung. Eure Andrea